Flora

Die Höhenstufen nehmen von Süden nach Norden und von Westen nach Osten ab. Am stärksten ist es im zentralen Südnorwegen differenziert. Zwischen Hardangerfjord und Dovrefjell ist die Vegetation vielseitig, weil Ausgangsgesteine und Bodenbildung nuancieren.

Die Waldgrenze befindet sich zwischen 400 und 500 Meter über dem Meeresspiegel. Im Norden fällt sie auf eine Höhe zwischen 200 und 300 Meter über dem Meeresspiegel ab. Die alpine Stufe oberhalb der Waldgrenzen ist mit Höhen von 1200 Metern über dem Meeresspiegel (fast 2300 Metern über dem Meeresspiegel) am stärksten aufgeteilt.

Die Taiga nimmt den größten Raum in Skandinavien ein (auch Borealer Berg-Nadelwald genannt). Besonders ist die Wald- und Baumgrenze, da sie von der Fjällbirke dominiert wird. Tannen oder Föhre sind an das Klima gut angepasst.

Die Fjällzone lässt sich in eine Niederalpine Zone, welche durch Zwergstrauchheiden, Bergwiesen, Matten und Moore herausragt, sowie in eine Mittelalpine Zone und eine Hochalpine Zone gliedern. Die Vegetation ändert sich in den Bereichen nur in kleinen Schritten wegen ungleich langer Schneebedeckung.

Die Baumgrenze im Fjäll ist aufgrund der nördlichen Lage Skandinaviens niedriger als beispielsweise in den  Alpen.

Die Vegetation wird besonders durch die Outdooraktivitäten der Touristik beeinflusst. Wanderwege und Skipisten werden angelegt und Hotels und andere Anlagen gebaut. All dies engt die Pflanzen in ihrem Lebensraum ein und zerstört ihn auch teilweise, sodass manche seltene Pflanzenarten, welche nur unter bestimmten Bedingungen wachsen, verschwinden.

Aber nicht nur das, was für die Touristen angelegt und gebaut wird, beeinflusst die Vegetation, sondern auch die Touristen selber, denn da wo Menschen sind, ist auch immer Müll. Eine leere Glasflasche beispielsweise kann in der Sonne einen Brand auslösen, durch welchen dann wiederum Schadstoffe freigesetzt werden können.